2015 - Boxclub Dreiländereck Zittau

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2015

HISTORY
BOXCLUB Zeitreise - 2015
Boxer wagen sich auf`s Eis

Ein etwas anderes Training stand gestern beim BCD auf dem Plan. Nachdem über die Sommermonate einige Jugendeishockeyspieler ihre Schläger gegen Boxhandschuhe tauschten, wechselten nun die Boxer für einen Abend die Trainingsutensilien.

Vielen Dank an die Eishockey-Jugendmannschaft der Spielgemeinschaft Jonsdorf/Niesky, den Trainer Rene Haack und Mannschaftsleiter Steffen Heinze für diese Trainingsmöglichkeit.

Löwenpokal Leipzig - 2 Siege und viel Wettkampferfahrung gesammelt

Am letzten Februarwochenende nahm der Boxclub Dreiländereck in Leipzig am Löwenpokal teil. Dieses sehr gut organisierte und besetzte Turnier sollte vor allen für Ali Wisaitow und Max Schubert als Vorbereitung auf die bevorstehende Meisterschaftsrunde, beginnend mit dem Regionalausscheid eine Woche später in Bischofswerda, dienen.

Am Samstag musste als erster Ali Wisaitow gegen den erfahrene Dennis Fröhlich (16 Kämpfe /7 Siege) vom ISK Halle in den Ring. Ali übte von der ersten Sekunde Druck aus und konnte durch gute Schlagkombinationen Treffer setzen. Sein Gegner hielt allerdings kämpferisch und boxerisch dagegen und so entwickelte sich über alle drei Runden ein enges Gefecht, welches Ali am Ende knapp für sich entscheiden konnte. Ein toller Kampf und eine sehr gute boxerische wie kämpferische Leistung .

Max Schubert hatte sich für seinen Kampf gegen Martin Herman (2 Kämpfe / 1Sieg) aus Klingenthal viel vorgenommen, sollte doch endlich der erste Sieg her. Beide Boxer begannen den Kampf etwas verhalten jedoch konnte Max ein ums andere Mal mit der Führhand punkten. In Runde zwei wurden die Aktionen des Klingenthalers zielstrebiger und Max kam etwas ins Hintertreffen. Mit einer etwas höheren Schlagfrequenz und dem bewussteren Einsatz der Schlaghand, hätte Max den Kampf für sich entscheiden können. Trotz großer kämpferischer Leistung in der dritten Runde konnte Max den Punkterückstand nicht mehr wettmachen und verlor den Kampf denkbar unglücklich.

Trotz der Niederlage am Samstag konnte Max Schubert am Sonntag nochmal bei einem Trainingswettkampf Ring- und Wettkampferfahrung sammeln und präsentierte sich gegen Tim Scipio ( 2 Kämpfe / 2 Siege) vom heimischen Boxring Atlas Leipzig mit einer deutlichen Leistungssteigerung.

Für Ali Wisaitow ging es dagegen am Sonntagmorgen gegen Flamur Thahiri ( 17 Kämpfe / 13 Siege ) vom Boxverein Berlin Lichtenberg um den Turniersieg. Ali und Flamur standen sich vor rund drei Monaten schon einmal gegenüber, damals gewann Flamur knapp nach Punkten. Diesmal wollte Ali den Kampf unbedingt gewinnen und versuchte überfallartig seinen Gegner zu beeindrucken. Dieser spielte seine ganze Erfahrung aus und Ali verfehlte sein Ziel ein ums andere Mal. Dieser unbedingte Wille zu gewinnen ließ Ali vergessen seine boxerischen Fähigkeiten auszuspielen und so war die Punktniederlage Lehrgeld, welches er diesmal leider zahlen musste.

Ebenfalls zu einem Trainingswettkampf stieg am Sonntag Cindy Petereit in den Ring. Gegen die zwei Gewichtsklassen höher boxende Annett Fischer aus Mutzschen begann Cindy etwas verhalten, konnte aber schon in der ersten Runde schöne Treffer setzen. Ab Mitte der zweiten Runde war Cindy im Kampf und konnte mit schönen Körper-Kopf Kombinationen den Kampf nun klar für sich gestalten.

Fazit: Alle Drei haben wertvolle Wettkampf- und Ringerfahrung gesammelt und besonders Max und Ali hatten mit zwei Wettkämpfen in zwei Tagen eine fast optimale Vorbereitung auf die kommenden Meisterschaften.

Update 10.03.2015: Im Regionalausscheid Ostsachsen blieben Ali und Max ohne Gegner und sind somit zur Landesmeisterschaft qualifiziert. Viel Erfolg !
Sachsenmeisterschaft der Kadetten und Junioren in Roßwein - 2.Platz für Ali Wisaitow

Knapp 60 sächsische Boxer der Altersklassen Kadetten und Junioren ermittelten am Wochenende in Roßwein ihre Meister. Die hervorragend organisierten und durchgeführten Titelkämpfe boten spannende und teilweise gutklassige Kämpfe, an zwei von ihnen hatte Ali Wisaitow vom Boxclub Dreiländereck maßgeblichen Anteil.

Im Halbfinale der Junioren bis 70 kg, stand Ali dem einen Kopf größeren Petro Menezes vom SVF Oschatz gegenüber. Gute Beinarbeit, beweglich im Oberkörper und variable Angriffsgestaltung waren der Schlüssel zum Sieg in einem ausgeglichenen Gefecht.

Den erfahrenen Maxim Arzimanov, vom Boxring Atlas Leipzig, galt es nun noch im Finale zu besiegen um bei der Siegerehrung ganz oben stehen zu können. Beide Boxer boten einen der intensivsten und spannesten Kämpfe des Finaltages. Maxim begann sehr druckvoll und wollte von Beginn an klare Fronten schaffen. Jedoch stand Ali sehr stabil in der Deckung und konnte seinen Gegner ein ums andere Mal gut abkontern. Der Kampf blieb über die gesamte n Verlauf hart umkämpft mit sehenswerten Treffern auf beiden Seiten. Mit zunehmender Kampfdauer war Ali allerdings die Belastung des Vortages anzumerken. Die Beine wurden langsamer und auch die Deckung wurde etwas instabil. Ali, angetrieben von seiner Ecke, in der wie schon am Vortag Cindy Petereit amtierte, mobilisierte nochmal alle Kräfte um den Kampf noch zu gewinnen. Nach dem letzten Gong gab es für beide Boxer Applaus vom fachkundigen Publikum und selbst Roßweiner Boxveteranen in der ersten Reihe waren sich uneins über das zu erwartende Urteil. Am Ende hob der Ringrichter die Hand des Gegners und damit gewinnt Ali Wisaitow nach zwei ganz starken Kämpfen verdient die Silbermedaille. Die anwesenden Trainer und Funktionäre wählten Ihn am Ende des Finaltages zum "Besten Juniorenboxer der Region Ostsachsen der Landesmeisterschaften"

Cindy Petereit: "Das war sowohl gestern als auch heute eine starke Leistung von Ali auf der wir gut aufbauen können." Stefan Brussig, der diesmal als Kampfrichter eingesetzt war: "Ich bin sehr zufrieden. In den nächsten Wochen gilt es an den Schwachstellen zu arbeiten, aber ich denke das wir auf einem guten Weg sind und im nächsten Jahr wieder angreifen."


Tom Schröter Schumann verteidigt Landesmeistertitel

„Von diesem Sportfreund werden wir noch viel hören!“ lautet das kurze Statement eines erfahrenen Boxtrainers am Ring der Landesmeisterschaften der Jugend in Belgern. Der Sportfreund ist Tom Schröter Schumann vom Boxclub Dreiländereck, der seit knapp zwei Jahren am Landesstützpunkt in Chemnitz trainiert und soeben den Sachsenmeistertitel in der Gewichtsklasse bis 75kg erkämpft hat. Diese Gewichtsklasse war eine der am stärksten besetzten Gewichtsklassen und so sahen die Zuschauer und Trainer bereits im Halbfinale einen hochklassigen und spannenden Kampf zwischen Phillip Lugert vom Boxteam Oelsnitz/V und Tom Schröter Schumann, den Tom am Ende mit 3:2 Richterstimmen für sich entscheiden konnte.

Im Finale traf der Zittauer dann auf Oskar Beksultanow, mit dem Tom in der gleichen Trainingsgruppe trainiert. Dies machte die Aufgabe für beide Sportler nicht unbedingt einfacher. Die erste Runde gestalteten beide etwas verhalten mit einer überschaubaren Aktionsdichte. In Runde zwei war es dann Tom der in den Angriff überging und seinen Gegner unter Druck setzte, sehenswerte Treffer landete und diese Runde klar für sich entschied. In der dritten Rund galt es dem aufbäumen des Gegners stand zu halten und den erkämpften Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und so warteten alle nach dem letzten Gong gespannt auf das Urteil. Auch diesmal sahen die Punktrichter Tom vorn und erklärten Ihn zum Sieger und damit zum Sachsenmeister. „ Es war eine recht blöde und auch schwierige Situation, weil wir uns eben kannten. Letztlich haben wir beide gekämpft und uns nichts geschenkt.“ Lautete Tom`s Fazit kurz nach dem Kampf. Clubchef Günter Liebich: „Der ganze Boxclub Dreiländereck gratuliert zu diesem Erfolg und wir wünschen Tom viel Erfolg bei den kommenden Deutschen Meisterschaften. Doch vorher freuen wir uns, das Tom mit großer Wahrscheinlichkeit zu unsere Jubiläumsveranstaltung am 02.Mai wieder in den heimischen Boxring steigt.“


BCD in der Weinau aktiv
Der Verein Weinau e.V. lud am Freitag, 1. Mai, zu einer neuen Auflage von "Weinau-Aktiv" in die Weinau ein. Neben vielen anderen Vereinen nutze auch der Boxclub Dreiländereck die Gelegenheit auf sich aufmerksam zu machen. Bei herrlichem Frühlingswetter nutzten viele Zittauer die Gelegenheit einmal selbst die Boxhandschuhe über zu streifen.

Vielen Dank an die Organisatoren des Festes - im nächsten Jahr sind wir gern wieder mit dabei !
Zittauer siegt mit einer Serie Aufwärtshaken - Tom Schröter-Schumann macht beim internationalen Zittauer Boxtag kurzen Prozess
von Reiner Seifert

Für den noch 16-jährigen Zittauer Tom Schröter-Schumann bleibt der internationale Boxtag anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Gründung des BC Dreiländereck der HSG Turbine Zittau in besonderer Erinnerung. Unmittelbar vor seinem Kampf durfte er sich im Boxring im Beisein von Oberbürgermeister Arnd Voigt in das Goldene Buch des Sports der Stadt Zittau eintragen. Von dieser Auszeichnung und dem anerkennenden Applaus der zahlreichen Zuschauer sichtlich beeindruckt, stellte sich der Zittauer anschließend zum Kampf mit dem Polen Wojciech Pudlowski. Betreut vom Landestrainer Olaf Leib machte der 1,85 Meter große und 74 Kilo schwere Lokalmatador mit seinem Gegner aus Swidnica kurzen Prozess. Vor allem seine Aufwärtshaken hinterließen Wirkung und nach dem zweiten Niederschlag brach der Ringrichter kurz vor Ende der ersten Runde den ungleich gewordenen Kampf ab. „Eine kurze, aber überzeugende Vorstellung“, fand nicht nur sein Entdecker und ehemaliger Heimtrainer Klaus Benedict. Der sächsische Schülermeister von 2010 und dreifache Landesmeister in der Junioren- und Jugendklasse feierte in seinem 38. Kampf den 20. Sieg.

Tom Schröter-Schumann fand vor sechs Jahren über ein sportliches Freizeitangebot seiner Schule zum Boxsport. „Ein Talent wie Tom hatte ich in meiner langjährigen Trainertätigkeit noch nicht. Auch charakterlich ist er ein feiner Kerl, ehrgeizig, fleißig und zuverlässig. Er hat alle Voraussetzungen, um mal ein richtig Guter zu werden“, ist Trainer Benedict von den Möglichkeiten seines ehemaligen Schützlings überzeugt. Im Interesse seiner sportlichen Entwicklung besucht Tom seit knapp zwei Jahren die Sportschule in Chemnitz und trainiert im dortigen Leistungszentrum, startet aber nach wie vor für den BC Dreiländereck. „Schulisch das Abitur und sportlich die deutsche Spitze“, stellt sich der talentierte Mittelgewichtler klare Ziele für die nächsten zwei, drei Jahre.

Insgesamt 18 Kämpfe, davon 16 mit internationaler Beteiligung standen auf dem Programm der Jubiläumsveranstaltung. 36 Faustkämpfer aller Altersklassen aus Prag und Liberec (CZ), aus Swidnica (PL) sowie aus Chemnitz, Zwickau, Oelsnitz, Leipzig, Spremberg, Bautzen, Görlitz und Zittau boten den zahlreichen Sponsoren und Ehren-gästen sowie den 200 Zuschauern sehenswerten und spannenden Boxsport. Zu den Höhepunkten gehörte der Kampf der beiden Auswahlboxerinnen Sarah Bormann und der tschechischen Auswahlboxerin Jana Juranova, den die 25-Jährige von der TG Hanau nach Punkten für sich entschied. Sarah Bormann absolvierte in Zittau ihren 83. Kampf, von denen sie 67 gewinnen konnte. Cindy Petereit bestritt nach einer dreijährigen Pause ihren dritten Kampf und bekam mit der tschechischen WM-Teilnehmerin Lenka Kardova gleich eine ganz starke Gegnerin vor die Fäuste. Die 26-jährige Zittauerin wollte trotz Trainingsrückstand unbedingt vor heimischer Kulisse boxen und versuchte aus einer sicheren Deckung heraus, der an Schnelligkeit, Ausdauer und Reichweite überlegenen Tschechin über vier Runden Paroli zu bieten. „Das gelang zwar phasenweise, einschließlich einiger Treffer, den klaren und verdienten Punktsieg ihrer Gegnerin konnte sie aber nicht verhindern“, urteilte der dennoch zufriedene Trainer Stefan Brussig nach dem insgesamt 38. Kampf der deutschen Meisterin von 2008 und 2009. Max Schubert stieg als Dritter für den BC Dreiländereck in den Ring und wollte nach vier Niederlagen den ersten Sieg holen. Gegen den unsauber boxenden Polen Casper Pelc, der bereits in der ersten Runde eine Verwarnung erhielt, geriet der 17-jährige Zittauer in der zweiten Runde unter Druck und wurde nach einem Wirkungstreffer angezählt. „Das war eine richtige, aber der sofortige Kampfabbruch eine völlig unverständliche Entscheidung. Max lag bis dahin nach Punkten vorn“, kritisierte Trainer Brussig die Entscheidung des Ringrichters. Ali Wisaitow blieb diesmal nur die Rolle des Zuschauers, da sein Gegner krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt hatte.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebes boxsportbegeistertes Publikum!

Im Namen des Vorstandes und als Präsident der HSG Turbine Zittau e.V. überbringe ich die herzlichsten Glückwünsche zum 15-jährigen Bestehen unserer Abteilung „Boxclub Dreiländereck“. Hartnäckigkeit, Durchstehvermögen, großes persönliches Engagement und Boxsportbegeisterung haben Eure erfolgreiche Entwicklung geprägt. Dafür gebührt insbesondere Eurem Vorsitzenden, Sportfreund Günter Liebich – einem Boxverrückten der ersten Stunde – ein besonderer Dank!

Bereits in den 50-er/60-er Jahren waren Zittau und Seifhennersdorf Hochburgen des Boxsports mit den Veranstaltungen im Volkshaus und im Karli-Haus. Dann ab ca.1965 schlief der Boxsport leider ein.

Anfang 2000 trafen sich auf Initiative von Boxsportfreund Hans Engelhardt einige Enthusiasten und gründeten Anfang April 2000 die Abteilung „Boxclub Dreiländereck“ im Dachverein HSG Turbine Zittau e.V., deren damaliger Vorstand Horst Seifert, sofort ein offenes Ohr für Euch hatte und Euch unterstützte. Auch Günter Liebich und der verdiente Trainer Klaus Benedikt waren damals schon dabei. Am 21.04.2001 gab es dann nach 35 Jahren Boxabstinenz wieder die erste Boxveranstaltung in Zittau. Die organisierten Boxnächte sind fester Bestandteil in Zittaus Sportkalender im Westparkcenter geworden. An dieser Stelle gebührt dem Geschäftsführer des Westparkcenters, Heiko Stegner, unser Dank.

Ohne effektives Training – keine Entwicklung bzw. Erfolge. Verdiente Trainer, wie Heinz Schulz (2007 verstorben), Gerhard Gleinig, Wolfgang Grafe, Kay Pielert, Stefan Brussig und Klaus Benedikt sind und waren stark engagiert und formten BoxerInnen, die zahlreiche Erfolge einfuhren.

Stellvertretend für viele Siege seien die Erfolge von Andrea Herwig (3. Der dt. Meisterschaften 2003), Ali Wisaitow (Vizelandesmeister 2015), Cindy Petereit (Dt. Meisterin 2008/2009 und Tom Schröter-Schumann mit seiner Delegation zum Landesstützpunkt Chemnitz und zwei Landesmeistertiteln genannt.

Zu Eurer Entwicklung und den Erfolgen gratulieren wir ganz herzlich! Unser Dank und Anerkennung gilt allen Ehrenamtlichen, die dem Boxsport verbunden sind und waren, insbesondere den derzeitigen Vorstandsmitgliedern Günter Liebich, Klaus Benedikt und Stefan Brussig, den aktiven Sportlern, der medizinischen Betreuung, den Kampfrichtern, den Sponsoren und Unterstützern und nicht zuletzt dem treuen Publikum, welches die BoxerInnen zu besten Leistungen motiviert.

Weiterhin alles erdenklich Gute, Ring und Sport frei!
Euer Präsident der HSG Turbine Zittau, Prof. Dr. Günter Micklisch
KG Ostsachsen überzeugt in Klingenthal

Nach der Sommerpause steigen nun auch wieder die Boxer des Landkreises in den Ring. Wie schon in der Vergangenheit arbeiten dabei die drei Boxvereine Niesky, Görlitz und Zittau eng zusammen. Den Anfang machten am Samstag (10.10.2015) Sven Hübner und Robert Zapke aus Görlitz, sowie Ali Wisaitow und Tom Schröter-Schumann aus Zittau beim Klingenthaler Boxtag.

Im, bis auf den letzten Platz, gefüllten Saal des Hotels "Walfisch" in Klingenthal, stieg Ali Wisaitow vom Boxclub Dreiländereck Zittau als erster des Quartetts in den Ring. In der Altersklasse Kadetten bis 70 kg stand er Daniel Poller vom SV Schwarzenberg gegenüber. Ali begann den Kampf gewohnt druckvoll und übernahm mit guten Treffern sofort das Kampfgeschehen. Bereits am Ende der ersten Runde zeichnete sich eine deutliche Überlegenheit ab, welche sich in Runde zwei fortsetzte und zur vorzeitigen Aufgabe der gegnerischen Ecke führte. "Ali hat heute von Beginn an konzentriert geboxt und sehr gut die Vorgaben umgesetzt. So gehen wir optimistisch in die nächsten Kämpfe die nun fast im Wochentakt folgen."

Robert Zapke (Junioren 56 kg) vom NSV-Gelb Weiß Görlitz boxte gegen den einheimischen Kenny Weller (VSV Eintracht Klingenthal) der von den Zuschauern vom ersten Gong an frenetisch angefeuert wurde. Zunächst konnte Robert mit geraden Händen und guter Beinarbeit seinen Gegner in Schach halten, verlor zum Ende der ersten Runde etwas die Linie, konnte diese aber trotzdem für sich entscheiden. Das änderte sich leider in den folgenden zwei Runden. Die nun noch stürmischeren und teilweise unsauberen Angriffe seines Gegners brachten Robert vollkommen aus dem Konzept und so verlor er zusehends an Boden und letztendlich, trotz großem Kämpferherz, den Kampf.
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Der zweite Boxer des NSV Gelb-Weiß Görlitz wollte es wenige Kämpfe später besser machen und das gelang auf spektakuläre Art und Weise. Im Kampf Sven Hübner (Männer +91 kg) und Sebastian Thiemig von der SG Neuwelt sahen die Zuschauer in der ersten Runde ein enges Gefecht in dem Sven immer wieder mit seiner Führhand punkten konnte, aber auch Treffer einstecken musste. Ähnlich das Bild Anfang Runde Zwei - beide Boxer versuchten über gerade Hände den Kampf zu bestimmen - bis ein rechter Seitwärtshaken von Sven den Kampf abrupt beendete. Damit Sieger durch KO - Sven Hübner.

Den besten Kampf des Abends boten ohne Zweifel Tom Schröter-Schumann (Boxclub Dreiländereck Zittau/LSP Chemnitz) und Philipp Lugert (Boxteam Oelsnitz/Vgtl.). Drei intensive Runden Boxsport vom Feinsten. Tom konnte Runde 1 mit schnellen und klaren Aktionen für sich entscheiden, musste in Runde zwei und drei jedoch immer wieder Konter seines Gegners nehmen, war aber im gesamten Verlauf der kampfbestimmende Boxer. Es dauerte eine Weile ehe das Kampfgericht zu einem Urteil kam und die Beobachter am Ring waren sich ebenso uneins über die Wertung des Kampfes wie das Kampfgericht. Am Ende hieß der Sieger, mit 2:1 Richterstimmen, Philipp Lugert, was mit etwas Unverständnis im Zittauer und Chemnitzer Lager aufgenommen wurde. "Tom hat sich am LSP Chemnitz sehr gut entwickelt und das war heut ein ganz starker Kampf aus dem er für mich als knapper Sieger hätte hervorgehen müssen."
16. Eispokal 31.10. - 01.11.2015  KG Ostsachsen erfolgreich

Das Eispokalturnier im sächsischen Roßwein ist seit vielen Jahren eines des am stärksten besetzten Nachwuchsturniers in Mitteldeutschland. Die Kampfgemeinschaft Ostsachsen startete diesmal mit Boxern vom LSV Niesky e.V. und dem Boxclub Dreiländereck Zittau.

Der am Trainingsstützpunkt Rothenburg trainierende Suleyman Tamaev (Schüler; 43kg) boxte im Halbfinale gegen Hardy Manzke vom Chemnitzer BC. In seinem zugleich ersten offiziellen Wertungskampf übernahm Suleyman sofort die Initiative, setzte seinen Gegner ständig unter Druck und gewann so alle drei Runden und damit auch den Kampf. Im Finale wartete dann Justin Strube (Post SV Bautzen), der kampflos in dieses Finale eingezogen war. Es war vom ersten Gong an ein offener Schlagabtausch. Suleyman konnte sich mit der größeren Schlagvariabilität und Kampfgeist einen kleinen Vorsprung heraus boxen, den auch die Punktrichter erkannten und Ihn nach dem Schlussgong, zum Sieger und damit zum Turniersieger bei den Schülern bis 45kg erklärten.

Sultan Gaurgashvilli trainiert ebenfalls im Trainingsstützpunkt Rothenburg des LSV Niesky und stand direkt im Finale der Alterklasse Jugend bis 64 kg. Dort traf er auf Martin Herrmann vom VSV Eintracht Klingenthal. Sultan war die lange Wettkampfpause anzumerken. Er begann den Kampf etwas zu verhalten, so entwickelte sich im ersten Teil des Kampfes ein ausgeglichenes Gefecht. Die Pausenansprache von Trainer Norbert Marsel zeigte dann in Runde zwei und drei Wirkung. Sultan boxte jetzt aggressiver und erhöhte das Tempo und konnte sich mit zunehmender Kampfdauer klare Vorteile erarbeiten. Damit ging auch in dieser Klasse der Turniersieg nach Niesky bzw. Rothenburg.
"Für unseren Trainingsstützpunkt sind diese zwei Turniersiege ein großer Erfolg und ich hoffe, dass dies für einige meiner Sportler Ansporn ist, vom Fitness- ins Wettkampfboxen zu wechseln." freut sich Trainer Norbert Marsel.

Ali Wisaitow zeigt zwei starke Kämpfe

Ali Wisaitow startete in der Altersklasse Junioren bis 72 kg und musste auf dem Weg ins Finale Maxim Arzimanov von Boxring Atlas Leipzig bezwingen. Ali wollte diesen Kampf unbedingt gewinnen und damit Revanche für die Finalniederlage bei den diesjährigen Landesmeisterschaften nehmen. Ohne großes Abtasten entwickelte sich sofort ein offener Schlagabtausch. Variable Schlagkombinationen und eine hohe Aktionsdichte mit guten und harten Treffern auf beiden Seiten machten diesen Kampf zu einem der besten und spannendsten Halbfinalkämpfe. Die dritte Runde musste die Entscheidung bringen, denn bis dahin hatten beide Kämpfer jeweils eine Runde für sich entscheiden können. Ali war es der nochmal alle Kräfte mobilisierte und nun immer einen Schlag mehr im Ziel hatte, Runde 3 für sich entschied und damit zum knappen aber verdienten Sieger erklärt wurde. Am nächsten Tag hieß der Finalgegner Aram Aybian vom Boxteam Oelsnitz/Vogtland und war damit kein geringerer als der amtierende deutsche Meister in diesem Limit. Ali versuchte an die Leistung des Vortages anzuknüpfen, die taktischen Vorgaben umzusetzen und für eine Überraschung zu sorgen. Die Überraschung blieb aus, denn der in 17 Kämpfen nur einmal bezwungene Oelsnitzer Boxer war in diesem Kampf der etwas bessere und clevere Boxer und somit verdienter Turniersieger. Auch wenn es zum Turniersieg noch nicht reichte, hatte sich Ali den Pokal des besten Kämpfers verdient und bekam ihn von Turnierleiter Steve Hengst auch überreicht.
"Ali hat am Samstag einen Riesenkampf gemacht und auch im Finale alles versucht, gekämpft bis zum Schluss und hat seine positive Leistungsentwicklung bestätigt" lautet das erste Fazit von Trainer Stefan Brussig.

Der Boxclub Dreiländereck wird am 14.11.15 zur Bautzner Boxnacht in der Stadthalle Krone den nächsten Wettkampf bestreiten. Dann vertreten durch Cindy Petereit und Ali Wisaitow.

Leider wird es 2015 keine weitere Boxveranstaltung in Zittau geben - "Auf Grund vieler terminlicher Überschneidungen in den einzelnen Boxvereinen und Verbänden, sowie unserer Organisationspartner ist es uns in diesem Jahr nicht mehr möglich eine hochklassige Boxveranstaltung auf die Beine zu stellen. Wir arbeiten zurzeit mit Hochdruck daran, im nächsten Jahr den Zittauer Boxfan`s wieder mehr Boxsport präsentieren zu können.
Zittauer Boxer in Bautzen erfolgreich

65 Jahre Boxen in Bautzen wurde am vergangenen Samstag an traditionsreicher Stätte, in der Stadthalle „Krone“, mit einer Boxnacht gefeiert. Über 800 Zuschauer bekamen bis weit in die Nacht 23, teilweise spektakuläre, Kämpfe geboten. Der Boxclub Dreiländereck Zittau war mit Cindy Petereit und Ali Wisaitow vertreten.

Diesmal 2 Gewichtsklassen höher als üblich, boxte Cindy Petereit gegen die Bautznerin Denise Wölfer (Frauen 60 kg). Cindy boxte aus einer sicheren Deckung und mit guter Beinarbeit und konnte so den stürmischen Attacken ihrer Gegnerin die Wirkung nehmen. Variable Schlagkombinationen, mit denen Sie immer wieder klare Treffer setzte, und eine stetige Leistungssteigerung von Runde zu Runde brachten am Ende den verdienten Sieg.


Ali Wisaitow und der Berliner Saed Raid standen sich kurze Zeit später im Ring gegenüber. Der Berliner begann aggressiv mit langen Händen und Ali brauchte eine kurze Weile um sich darauf einzustellen. Danach übernahm er die Initiative und konnte seinen Gegner am Seil stellen und mit Körper-Kopf Kombinationen Wirkungstreffer erzielen. Der Ringrichter zählte den Berliner noch in Runde 1 zweimal an um kurz darauf den Kampf zu beenden und Ali Wisaitow zum Sieger durch T-KO zu erklären.

„Diese Kulisse ist fürs Amateurboxen schon beeindruckend und den Organisatoren und Machern der Abteilung Boxen des SV Post Germania Bautzen gehört mein Dank und Anerkennung. Mit den Leistungen von Cindy und Ali bin ich natürlich zufrieden und für uns war das ein guter Abschluss des Wettkampfjahres 2015.“ äußerte sich Trainer Stefan Brussig.
                           
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