2011 - Boxclub Dreiländereck Zittau

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2011

HISTORY
BOXCLUB Zeitreise - 2011
Cindy startet bei Schweizer Boxcup - insgesamt ein guter Anfang nach 6-monatiger Pause

Beim dritten Internationalen Callina-Cup im Schweizerischen Basel starteten neben Italien, Österreich, Holland und der Gastgebermannschaft aus der Schweiz auch zwei sächsische Frauen. Für die Sachsen gingen die Zittauerin Cindy Petereit (48 kg) und die Leipzigerin Sandra Atanassow(60 kg) an den Start. Für Cindy war dies der erste Kampf nach den Deutschen Titelkämpfen im Juli des vergangenen Jahres.
Dementsprechend verunsichert ging sie auch in den Kampf hinein, da sie gleich auf ihre damalige Kontrahentin Sarah Bormann traf. Die Verunsicherung hielt nicht lange an, denn nach einer verhaltenen ersten Runde kam Cindy immer besser mit ihrer Gegnerin zurecht. Am Ende gab es ein gerechtes Unentschieden. In ihrem zweiten Kampf verschlief sie die ersten zwei Runden gegen Liane Pfeifer(Alzey) und konnte trotz einer starken dritten Runde den Rückstand nicht mehr aufholen.

Für Leichtgewichtlerin Sandra Atanassow vom Boxring ATLAS Leipzig lief es dagegen besser. In ihrem ersten Duell hatte sie es mit der Holländerin Willeke Verdellen zu tun. In einem sehr kampfbetonten Aufeinandertreffen behielt Sandra stets den Überblick. Sie gewann diesen Kampf nach Punkten.
Aufgrund einer Ellenbogenverletzung der Schweizerischen Gegnerin war ein weiterer Kampf in Basel ausgeschlossen. Nur durch einen Trainingswettkampf gegen die 17-Jährige Larissa Mischanin kam Sandra zu einer zweiten Begegnung unter Wettkampfbedingungen. "Dabei konnten wir einiges aus dem Training einfließen lassen", freute sich Trainer Torsten Müller. "Denn nur so kann man sich intensiv unter Turnierbedingungen auf eine Meisterschaft vorbereiten."

Für beide Frauen wird es nun Ende Februar nach Hamburg zum nächsten Internationalen Frauenboxturnier gehen.


Torsten Müller
Deligationsleiter
(übernommen von: www.boxverband-sachsen.de)


Boxclub Dreiländereck startet erfolgreich ins neue Wettkampfjahr

Es war sehr ruhig geworden um den Boxclub Dreiländereck in den letzten Monaten. Einige "Wirkungstreffer" hatte der BCD seit Mitte Juli vorigen Jahres zu verdauen. Sportlich jedenfalls präsentiert sich der BCD seit Februar wieder auf nationaler und internationaler Ebene.

Den Anfang machte, am zweiten Februar Wochenende, Cindy Petereit. Nach über 6-monatiger Wettkampfpause startete Cindy beim 3. Internationalen Callina-Cup im schweizerischen Basel. (siehe Bericht)

Am vergangenen Wochenende wurde es nun auch für unsere Jungs Ernst. Beim Boxtag "80 Jahre Boxen in Bischofswerda" starteten neben dem Zittauer Tom Schröter, auch die im TZ Oberland trainierenden Dawid Borowski und Marcel Lopez.

Für Tom Schröter, der in diesem Jahr in die Altersklasse Kadetten aufgestiegen ist und damit über eine Distanz von 3x2min boxen muss, war dieser Wettkampf fast schon eine Generalprobe für die, Mitte März stattfindenden, Landesmeisterschaften. Mit dem erfahreneren Görlitzer Falk Rubel hatte er auch eine schwere Aufgabe vor en Fäusten. Umso lobenswerter wie konsequent Tom die Marschroute seines Trainers, Klaus Benedict, umsetzte und seinen Gegner auf der langen Distanz ausboxte. Eine sehr gute Leistung die für die Landesmeisterschaft einiges erhoffen lässt.

Marcel Lopez (AK Männer / Halbschwergewicht) bestritt seinen ersten Kampf gegen Christopher Bleyl von der SG Neuwelt Schwarzenberg. Marcel begann den Kampf gegen den größeren Bleyl sehr konzentriert und konnte einige gute Treffer ins Ziel bringen, jedoch gewann mit zunehmendem Kampfverlauf sein Gegner die Oberhand. Nach einem harten Wirkungstreffer nahm der Ringrichter Marcel aus dem Kampf. "Bis zu diesem Treffer zeigte Marcel eine konzentrierte Leistung auf die er aufbauen sollte." zeigte sich, die als Sekundantin fungierende Cindy Petereit, nicht unzufrieden.

Dawid Borowski (AK Junior / Halbweltergewicht) stand ebenfalls das erste Mal im Boxring. Ihm merkte man die Nervosität in seinem Kampf gegen Paul Stiehler (SG Neuwelt Schwarzenberg) an. Trotz größerer Reichweite schaffte es Dawid nicht seinen Gegner konsequent auf der langen Distanz zu boxen. Trotzdem konnte er über den Kampfverlauf die deutlicheren Treffer platzieren was sich letztendlich im Urteil der Punktrichter niederschlug - einstimmiger Punktsieger: Dawid Borowski.

"Auch für unsere Jungs war das heute eine gute Standortbestimmung und nun müssen wir im Training hart arbeiten um die nächsten Kämpfe erfolgreich gestalten zu können." zog Trainer Klaus Benedict ein Fazit.

All zu viel Zeit bleibt besonders Cindy Petereit nicht. Cindy startet am kommenden Wochenende (26./27.02) beim 3.Girls-Cup in Hamburg, einem international und national hochklassig besetztem Frauenboxturnier.

Für Tom Schröter wird es Mitte März bei den sächsischen Landesmeisterschaften ernst. Dort erwartet Ihn starke Konkurrenz um den Titel, aber mit einer so konzentrierten Leistung wie in Bischofswerda kann er ein Wörtchen um den Titel mitreden.

Am 02.April 2011 heißt es dann auch wieder im Zittauer Westparkcenter "Ring Frei zur ersten Runde". Boxer aus Polen, Tschechien und ganz Deutschland kämpfen dann um den "Pokal der Stadt Zittau" und werden den Zittauern großartigen Boxsport bieten.
Cindy mit gutem Kampf - trotzdem verloren

Der Girls-Cup in Hamburg entwickelt sich immer mehr zum größten und bedeutendsten internationalen Frauenboxturnier in Deutschland. Zahlreiche Vertreter des Deutschen Boxverbandes sowie Boxprofis, wie Weltmeisterin Susi Kentikian, Jack Culcay und Ex-Europameister Oktay Urkal sah man unter den zahlreichen Zuschauern des international besetzten Turnieres.

Für das kleine Boxteam Sachsen stand das Turnier in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Bereits im Vorfeld musste die Leipziger Boxerin Sandra Atanassow wegen einer Fußverletzung passen. Kurz vor der Abreise nach Hamburg war das Turnier auch für die zweite Leipziger Boxerin, Janina Köppen, beendet. Die AIBA, der Boxweltverband, hatte wenige Stunden zuvor den Niederländischen Boxverband suspendiert. Damit fielen allein in Hamburg zehn Teilnehmerinnen weg und leider auch alle geplanten Gegnerinnen für Janina.

Somit machten sich die Zittauerin Cindy Petereit und Ihr Trainer alleine auf den Weg nach Hamburg. Dort angekommen ließ die nächste schlechte Nachricht nicht lange auf sich warten. Die geplante Halbfinalbegegnung musste auf Grund einer Verletzung der Gegnerin ausfallen. "Wir sind nach Hamburg gekommen um zweimal zu boxen, nun steht Cindy zwar im Finale des Girls Cup, aber wichtiger ist es momentan für uns soviele Kämpfe wie möglich zu bekommen." Im Finale traf Cindy dann auf die zur Dauerrivalin avancierende Sarah Bohrmann aus Hanau. Passend zu diesem Wochenende wurde es diesmal noch nicht der erhoffte Sieg. Cindy boxte von Anfang an aktiver und versuchte ihre Gegnerin unter Druck zu setzten, konnte aber speziell in der ersten Runde noch keine klaren Treffer setzten und wurde zudem einige Male von der unsauber schlagenden Hanauerin getroffen. Normalerweise dürfen die Punktrichter unsaubere Schläge nicht werten, in Hamburg war das etwas anders so dass Cindy schon am Ende der ersten Runde mit 0:5 Treffern zurück lag. Cindy steigerte sich im Verlauf des Kampfes und setzte in Runde vier alles auf eine Karte, scheiterte aber ein ums andere Mal an der stark verbesserten Deckung ihrer Gegnerin. Cindy hat hier unter Beweis gestellt, dass Ihre Leistungskurve nach oben zeigt und dass sie Ihr Kämpferherz wiedergefunden hat. Leider reicht das momentan nicht aus um die derzeitige Nummer 1 im Halbfliegengewicht zu besiegen und die lobenden Worte von Ex-Europameister Oktay Urkal, unmittelbar nach dem Kampf, waren da nur ein schwacher Trost.
"Das Urteil an sich geht in Ordnung. Sarah war heute die bessere Boxerin. Allerdings die Höhe des Urteils spiegelt den Kampfverlauf in keinster Weise wieder und lässt die Frage offen: Was für einen Kampf haben die Punktrichter gesehen?" ist Trainer Stefan Brussig auch Stunden nach dem Kampf noch verärgert. "Es hat sich hier in Hamburg wieder einmal deutlich gezeigt was uns und dem sächsischen Frauenboxen fehlt, und das seit Jahren. Zum einen die Unterstützung des Landesverbandes und zum anderen die Trainingsbedingungen und Trainingsmöglichkeiten um in der sich rasant entwickelnden Frauenboxelite mit halten zu können. Nur ein Beispiel: Wir müssten mindestens einmal im Monat zum Sparring nach Berlin oder Leipzig fahren, aber da scheitert es schon an den finanziellen Möglichkeiten. Für uns heißt es jetzt, hart weiter zu trainieren, die gute Zusammenarbeit mit anderen Boxvereinen, speziell mit dem Boxring Atlas Leipzig, auszubauen und mit viel Eigeninitiative und Idealismus an der Verwirklichung unserer Ziele zu arbeiten." zieht Trainer und Clubchef Stefan Brussig ein Resümee.




Landesmeisterschaften der Kadetten - Tom Schröter verliert höchst umstritten

Noch Tage nach der Sachsenmeisterschaft der Kadetten in Oelsnitz/E. ist die Enttäuschung über die Finalniederlage spürbar. Auch, oder gerade weil es eigentlich keine Niederlage war.

In den letzten Wochen und Monaten trainierten Tom Schröter und sein Trainer Klaus Benedict gezielt auf die Sachsenmeisterschaften hin. Schon beim Wettkampf in Bischofswerda zeichnete sich ab, das Tom in sehr guter Form ist und bei den Sachsenmeisterschaften ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden will.

Nun war es am vergangenen Wochenende soweit. Doch die Titelkämpfe begannen mit der Absage des zugelosten Halbfinalgegners, so dass Tom automatisch im Finale gegen Tim Schneider stand.
Tom bestätigte im Oelsnitzer Seilquadrat seine Top Form und war in Runde 1 und 2 der klar bessere Boxer, ließ sich jedoch noch zu sehr auf einen offenen Schlagabtausch ein. In Runde 3 setzte Tom`s Gegner alles auf eine Karte und gestaltete eine ausgeglichene Runde. Für alle war nach dem Kampf klar, dass Tom der neuen Sachsenmeister ist. Umso größer das Entsetzen als das Urteil verkündet wurde. Mit einem Wertungspunkt Unterschied verliert Tom das Finale. Ein klares Fehlurteil was leider nicht an den Punktrichtern liegt, sondern einmal mehr die Schwächen der Punktmaschine offenbart.


Auch wenn Tom nicht den offiziellen Titel mit nach Hause bringen durfte, für uns ist er der wahre Sachsenmeister und verdient für seine Leistung große Anerkennung - weiter so !!!!!!!!!!!!!!
Pokal der Stadt Zittau geht in diesem Jahr nach Bautzen

Reichlich 200 Zuschauer erlebten, nach einjähriger Pause, im WestparkCenter Zittau einen gutklassigen Boxabend. Dabei waren die Boxer des Boxclub Dreiländereck zum großen Teil erfolgreich.

Tom Schröter : leider kam der geplante Revanchekampf gegen den Oelsnitzer Tim Schneider, nach der kurzfristigen Absage der Vogtländer, nicht zustande - so stand Tom dem Steinaer Marko Möller in einem Trainingswettkampf gegenüber - Tom boxte mit technisch feiner Klinge und demonstrierte einmal mehr seine sehr positive Entwicklung - in Runde 2 erkannte der Trainer von Marko Tom`s Überlegenheit an und nahm seinen Sportler aus dem Kampf - Sieg Tom Schröter

Dawid Borowski: stand ebenfalls in einem Trainingswettkampf (kein offizieller Kampf da der Gewichtsunterschied zu groß war) dem Görlitzer Robin Friedrich gegenüber - Dawid übernahm sofort die Initiative und beeindruckte seinen Gegner der im Anschluss kaum noch etwas den Angriffen von Dawid entgegen zusetzen hatte - folgerichtig kam die Aufgabe in Runde 2 - Sieg Dawid Borowski

Marcel Lopez: boxte gegen den Tshechen Radim Kovar mit zu viel Respekt und konnte kaum Akzente setzen, - die kämpferische Einstellung war lobenswert, aber es liegt noch viel Trainingsarbeit vor ihm - Niederlage Marcel Lopez

Cindy Petereit: zeigte im letzten Kampf eine starke kämpferische Leistung und auch gute boxerische Ansätze auf dem Weg zurück in die nationale Spitze - gegen die starke Polin Paulina Zdanowicz, die Cindy immer wieder unter Druck setzte, bedurfte es 4 hart umkämpfter Runden um den viel umjubelten knappen Sieg zu feiern - Sieg Cindy Petereit

Mario Campo: erhielt für seinen temporeichen, variablen und spannenden Boxkampf den Pokal der Stadt Zittau

Piotr Rogalski: wurde für einen sehr guten technischen und temporeichen Kampf mit dem Pokal für den besten Nachwuchsboxer ausgezeichnet

Susanne Kuß: zeigte die beste taktische und boxerische Leistung bei den Frauen und erhielt den Pokal für die beste Boxerin

38. Zittauer Gebirgslauf & Wandertreff - wir waren dabei

Mittlerweilen ist es zu einer guten Tradition geworden, das der Boxclub Dreiländereck sich im Rahmenprogramm des Zittauer Gebirgslaufes, am Samstag, präsentiert. So auch in diesem Jahr, wenn auch in der abgespeckter Form, da terminliche Überschneidungen eine größere Präsentation nicht zuließen. Cindy, Dawid und Marcel präsentierten, unter der Leitung des Steinaer Trainers Jürgen Rau, mit kleinen Boxeinlagen und Demonstrationen das Trainingsangebot des BCD. Vielen Dank an dieser Stelle an die drei Sportler und besonders an Jürgen Rau.

Einen Tag später gingen dann Steffi, Cindy, Moritz, Martin, Dawid, Toni, Marcel, Rico und Trainer Stefan Brussig als Team an den Start der 7,5 km Strecke. Die Top Ergebnisse erzielten dabei Toni mit einem 6. Platz in seiner Altersklasse und Martin der siebenter wurde. Auch alle anderen zeigten gute Laufleistungen und bleiben zum Teil weit unter den angestrebten Zielzeiten.
Boxclub Dreiländereck am Wochenende im Einsatz

Bereits am Freitagabend begann für den BCD das Sportwochenende. Cindy Petereit boxte am Freitagabend als Gaststarterin für den Boxclub Döbeln bei einem Vergleichskampf gegen eine ungarische Auswahl in Leisning. Cindy stand der quirligen und sehr druckvoll agierenden Ungarin Monica Czuri gegenüber. Fast schon obligatorisch gab Cindy Runde eins knapp ab, kam aber im weiteren Kampfverlauf immer besser ins Gefecht und zeigte besonders in Runde 4 ihre boxerische Klasse. Der beste Kampf des Abends, so die einhellige Meinung, endete mit einem Unentschieden. "Ich habe nach diesem Kampf eigentlich mit einem knappen Sieg gerechnet, aber mit diesem Unentschieden können wir auch leben. Wichtig war, dass Cindy Ihren Aufwärtstrend bestätigen konnte und nun konzentrieren wir uns auf die, Anfang August stattfindende, Deutsche Meisterschaft" schätzte Trainer Stefan Brussig ein

Vor seiner größten Herausforderung, in seiner noch jungen Boxkarriere, stand am Samstag der Zittauer Tom Schröter. In Delitzsch stand Tom, im Qualifikationskampf um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, dem Babelsberger Aziz Vagirmann (28 Kämpfe/ 24 Siege) gegenüber. Tom versucht von Beginn an, aus einer sicheren Deckung heraus, Akzente zu setzen. Er konnte seine Reichweiten Nachteile jedoch zu selten wettmachen um seinerseits punkten zu können. So siegte der Favorit am Ende verdient. Für seine taktische Disziplin und sein beherztes Auftreten im Ring erhielt Tom viel Lob. "Tom hat heute eine ganz starke Leistung gezeigt aber man hat auch gesehen dass einfach noch das Timing und die Erfahrung fehlen um so einem Gegner gefährlich werden zu können." resümierte der diesmal als Trainer fungierende Stefan Brussig


BCD zu Gast beim Querxenland-Karasekfest

Am Sonntag präsentierte sich der BCD beim diesjährigen Familien- und Karasekfest.
Von 10.00 bis 18.00 Uhr präsentierte der BCD sein sportliches Trainings- u. Wettkampfangebot. Bei strahlendem Sonnenschein war der Stand des BCD sehr gut besucht. Jung und Alt nutzten nicht nur die Gelegenheit selbst einmal die Boxhandschuhe überstreifen, sondern auch für einen kurzen (Box-) Smalltalk.

Cindy Petereit gewinnt Bronze bei der 9. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Frauen  in Straubing

Insgesamt 127 Athletinnen aus 18 Landesverbänden kämpften, bei der perfekt organisiert und durchgeführten 9. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Frauen, Jugend und Juniorinnen in Straubing, vom 3. bis 6. August, um die Titel in den Alters- und Gewichts-klassen vom Halbfliegen bis Schwer. Am stärksten vertreten ist die Frauenklasse mit genau 60 Teilnehmerinnen, gefolgt von den Jugendboxerinnen mit 39. Bei den Juniorinnen steigen 28 Mädchen in den Ring.

Für Cindy Petereit war es bereits die fünfte Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft und nach zweimal Bronze und zweimal Gold, sollte nun nach Möglichkeit der dritte Meistertitel geholt werden.

Ein ehrgeiziges Ziel, denn die Leistungsdichte und das Leistungsniveau im Frauenboxen hat sich, ein Jahr vor der Olympiapremiere, enorm entwickelt. Die sächsischen Boxerinnen und Trainer versuchen mit viel Teamgeist und Eigeninitiative mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und hoffen, das nach dieser erfolgreichen DM, der Landesverband Sachsen dem Frauenboxen noch mehr Beachtung schenkt und das auch in finanzieller Hinsicht.

Cindy Petereit (Halbfliegengewicht - 48kg/Frauen) stand nach der Auslosung im Halbfinale und traf da auf die Deutsche Meisterin 2010 - Sahra Bormann (TG Hanau/Hessen). Erinnerungen an die DM 2010 in Wismar wurden wach. Auch damals standen sich die beiden Boxerinnen im Halbfinale gegenüber und Cindy erlebte den schwärzesten Tag Ihrer Boxkarriere. Seitdem kreuzten sich Ihre Wege noch zweimal. Ein Unentschieden und eine Niederlage waren die Ergebnisse dieser Begegnungen. Ansporn genug endlich in diesem Vergleich den ersten Sieg einzufahren und damit die Tür zum Finale aufzustoßen.

Es wurde in Riesenkampf - Cindy boxte von der ersten Sekunde an aggressiv und hoch konzentriert. Aus einer stabilen Deckung heraus konnte Sie bereits in Runde eins mit Einzelhänden punkten und so stand es nach dem ersten Durchgang völlig gerecht 2:2. In Runde zwei erhöhte Sarah den Druck, doch Cindy ließ sich nicht beeindrucken und boxte konzentriert weiter. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Gefecht in dem beide Boxerinnen Frauenboxen auf hohem Niveau zeigten. Punktestand nach Runde zwei: 7:6 für Sarah. In Runde drei das gleiche Bild. Sahra mit der höheren Schlaganzahl, Cindy beweglich auf den Füßen, sicher in der Deckung und mit schönen Kombinationen immer wieder Treffer setzend vor allem auf den Körper Ihrer Gegnerin. Es lag eine erste Sensation in der Luft, denn vor dieser DM hätte niemand von den Boxexperten einen Pfifferling auf Cindy gesetzt. Umso größer das Unverständnis als nach der dritten Runde der Zwischenstand eingeblendet wurde - 12 : 8 für Sarah. Also hieß es vor Runde vier, jetzt nochmal die letzten Reserven mobilisieren und über die Schmerzgrenze zu gehen. Eindrucksvoll setzte Cindy diese Marschroute um und es wurde ein spannender offener Schlagabtausch bei dem Cindy mehr Treffer landete. Nun waren natürlich alle gespannt, ob die Punktrichter die Aufholjagd auch so gesehen hatten. Das Urteil nach 4 Runden mitreißendem Boxsport, 19:10 für Sahra Bormann !

"Ich weiß nicht was einige Punktrichter in Runde 3 und 4 gemacht haben, nur eins haben sie nicht, fair gepunktet!" war der erste Kommentar des sichtlich erbosten Trainers Stefan Brussig "Es war ein ganz enger Kampf und ich könnte ein knappes Punkturteil gegen uns auch akzeptieren, aber das Cindy in den letzten zwei Runden einmal 4 und 5 Punkte verliert ist nicht zu verstehen, trotzdem herzlichen Glückwunsch an Sarah!"

Damit gewinnt Cindy die Bronzemedaille und kann zu Recht Stolz auf die gezeigte Leistung sein.

Herzlichen Glückwunsch !!!!

In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an alle die Cindys Vorbereitung unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht das sächsisch-thüringische Boxteam in Straubing und an den Leipziger Trainer und Delegationsleiter Torsten Müller!

Die weiteren sächsischen Ergebnisse:
Janina Köppen (Boxring Atlas Leipzig/Frauen -69kg) verliert leider schon im Viertelfinale

Sandra Atanassow (Boxring Atlas Leipzig/Frauen -57kg) zeigt nach souveränen Siegen in Viertel- und Halbfinale einen starken Finalkampf und wird DEUTSCHE VIZEMEISTERIN

Sophie Klaus (BC Chemnitz 94/Jugend -81kg) bestreiten sofort das Finale und wird DEUTSHE MEISTERIN

Delitzscher Boxnacht- Tom Schröter siegt

Am vergangenen Wochenende reiste der Boxclub Dreiländereck mit zwei Aktiven zur 8.Delitzscher Boxnacht. Leider reiste die geplante Gegnerin von Cindy Petereit nicht an, so dass sie an diesem Abend ohne Kampf blieb.

Tom Schröter (-56kg) boxte in der Altersklasse Schüler gegen den etwas kleineren Delitzscher Lukas Risch, der von seinen bisher 11 bestrittenen Kämpfen nur 2 verlor. Tom war also gewarnt und begann Runde 1 auch etwas abwartend, konnte jedoch schon in dieser Runde einige gute Treffer landen. In Runde 2 und 3 fand Tom dann immer besser in den Kampf, beherrschte seinen Gegner klar und wurde so zum einstimmigen Sieger erklärt.
„Dieser Kampf war eine gute und wichtige Vorbereitung auf die 6. Zittauer Boxnacht am 17.09.2011.“ zeigte sich Trainer Klaus Benedict zufrieden.

Unter den rund 300 Zuschauern dieser gut organisierten Veranstaltung war auch Timo Hoffmann „Die deutsche Eiche“ der ohne Starallüren bereitwillig Autogramme gab und Fragen beantwortete.
Oberlausitz TV und die Landskron Brauerei Görlitz waren bei uns, im Rahmen des Gewinnspiels "5 gewinnt" zu Gast.

300 Zuschauer erleben Boxevent im Westparkcenter Zittau

Als kurz vor 23 Uhr das letzte Urteil verkündet wurde, hatten die rund 300 Zuschauer in den vorrangegangenen knapp 4 Stunden Boxsport auf hohem Niveau erlebt. Insgesamt standen bei der diesjährigen, vom Boxclub Dreiländereck und dem Westparkcenter Zittau organisierten, 6.Zittauer Boxnacht, 15 Boxkämpfe auf dem Programm. Vor allem die 4 Kämpfe der Frauen boten ein hohes boxerisches Niveau, aber auch die insgesamt 7 Männer- und 4 Nachwuchskämpfe boten Spannung und sehenswerten Boxsport. Den wohl spannendsten Kampf lieferten sich die kurzfristig als Ersatz für die verletzte Ornella Wahner eingesprungene Sarah Bormann aus Hanau und die Tschechin Jana Juranova aus Brno. Dieser Kampf endete dementsprechend verdient unentschieden.

Der Boxclub Dreiländereck konnte 4 Kämpfer an diesem Abend in den Ring schicken, wobei einzig Tom Schröter zu überzeugen wusste. Tom boxte in einem Trainingswettkampf gegen den kleineren Jeremie Fischer von der Boxunion Strausberg von Beginn an überlegen. Zumeist auf der langen Distanz boxend kontrollierte Tom den Kampf über alle 3 Runden und kam so zu einem einstimmigen Punktsieg.

Dawid Borowski begann seinen Kampf gegen David Striegler, ebenfalls von der Boxunion Strausberg, konzentriert und vielversprechend. Dawid war bis kurz vor Ende der 1. Runde der kampfbestimmende Mann. Umso verwunderlicher sein Leistungseinbruch kurz vor dem Pausengong. Leider kam Dawid in den darauffolgenden 2 Runden nicht wieder in den Kampf, überzeugte aber trotzdem mit Kämpferherz. Eine Verletzung der Schlaghand zu Beginn der 2.Runde und der Trainingsrückstand sind sicherlich Ursachen für diese Niederlage.

Cindy Petereit schaffte es diesmal nicht das Publikum von ihrer Leistungsstärke zu überzeugen und bot eine etwas enttäuschende Vorstellung gegen die Tschechin Vladka Malykova aus Prag. Die erste Runde bestimmte die Tschechin. Im weiteren Kampverlauf konnte sich Cindy steigern und teilweise schöne klare Treffer setzen. In der Summe aber zu wenig um den Kampf zu gewinnen. So trennten sich beide Boxerinnen unentschieden. „Ich wollte es wohl vor heimischem Publikum zu gut machen und habe darüber das Kämpfen vergessen.“ äußerte die sichtlich mit sich unzufriedene Zittauer Kämpferin.

Marcel Lopez hatte die Ehre oder die Bürde des letzten Kampfes gegen den Bautzener Lucas Kolze. Es war dann doch wohl mehr eine Bürde, denn nachdem Marcel seinen Gegner mit einer Schlagserie in arge Bedrängnis gebracht hatte, konnte er nicht die technisch –taktischen Mittel abrufen um den Konter des Bautzeners erfolgreich abzuwehren. Marcel verlor komplett die Linie und nach dem 2. Anzählen nahm ihn der Ringrichter aus dem Kampf.

Fazit: Die 6. Zittauer Boxnacht hielt was sie versprach – toller Boxsport in neuem tollen Ambiente. „Sportlich konnten die Jungs und Cindy, außer Tom,nicht ganz die Leistung abrufen die wir erwartet hatten, aber wir werden weiter trainieren, der ein oder andere vielleicht wieder öfter und härter, und dann werden sich auch wieder Erfolge einstellen.“ zieht Trainer Klaus Benedict sein Fazit.
Boxnacht in Prag – Cindy Petereit siegt

Knapp zwei Wochen nach Ihrem ersten Aufeinandertreffen, standen sich die Tschechin Vladka Malykova und Cindy Petereit erneut im Boxring gegenüber. Im Kongresscenter des Prager Hotels OLŠANKA fand am Donnerstag (29.09.) die Boxnacht des BC Prag statt.

Nach dem etwas enttäuschendem Auftritt im Zittauer Ring vor 12 Tagen, galt es für Cindy nun in Prag ihr wahres Leistungsvermögen abzurufen und es gelang Ihr in eindrucksvoller Manier.

Vladka Malykova, die in bis dahin 15 Kämpfen 10 mal den Ring als Siegerin verließ, knüpfte, unterstützt von den mehr als 300 Zuschauern, nahtlos an Ihre sehr gute Vorstellung zur Zittauer Boxnacht an. Cindy fand allerdings diesmal sofort die richtige Einstellung und somit in den Kampf. Aus einer stabilen Deckung heraus konnte sie gute Konter setzen und landete bereits in der ersten Runde einige wirkungsvolle Treffer. Über die Kampfzeit von 4x2min. entwickelte sich ein spannendes und packendes Gefecht in dem die Tschechin zwar die höhere Schlagfrequenz an den Tag legte, jedoch die klareren und wirkungsvolleren Treffer konnte Cindy landen. Eine ganz starke kämpferische und boxerische Schlussrunde überzeugte dann auch den letzten im Saal, dass die Siegerin in diesem Gefecht nur Cindy Petereit heißen kann und zu diesem Schluss kamen auch alle drei Punktrichter.

Somit vertrat Cindy Petereit den Boxclub Dreiländereck Zittau ein weiteres Mal sehr erfolgreich auf internationalem Parkett.
                           
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